Um 6 Uhr am letzen Juli-Samstag redete Max, der Leiter des geplanten Roadtrips, beschwörend auf uns 20 wartende Gestalten ein: Für die Nordinsel war der Sturm des Jahrzehntes angekündigt worden und alle, die sich nicht vorstellen konnten, eventuell auch im überfluteten Zelt zu schlafen, sollten doch bitte wieder nach Hause gehen... Wir dachten so „Mein Gott, schlimmer als das Wochenende davor wird es schon nicht werden“ und los ging es.
Mit zwei Vans fuhren wir in Richtung Norden durch den Tongariro Nationalpark und vorbei an Lake Taupo zum Thermalgebiet um Waiotapu. Die Gegend dort ist geprägt von heißen Quellen und Co. und überall gibt es kleine Flüsse und Wasserbecken mit heißem Wasser. Also ab in den Bikini und rein ins Vergnügen! Ganze drei Stunden aalten wir uns nun in einem der Hot Pools, bis die Haut ganz faltig wurde und man den Gestank nach faulen Eiern kaum noch wahrnahm. Abends genossen wir den Luxus eines Lagerfeuers, wobei es eigentlich fast gar nicht regnete – wo war der Sturm, vor dem so doll gewarnt worden war? Um uns hatte er jedenfalls einen Bogen gemacht. Doch Emily, Austin und Paul, die an diesem Tag am Mount Ruapehu Snowboard fahren wollten, mussten sogar evakuiert werden, da es dort einen ziemlich heftigen Blizzard gab.
Am nächsten Tag ging es dann noch kurz zu ein paar Mud Pools (voll mit „kochendem“ Schlamm), nach Rotorua und dann auch schon wieder nach Hause.
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