Jetzt bin ich schon wieder ein ganzes Weilchen fleißig im Labor und versuche zu ignorieren, dass das nasskalte Winter-Palmy-Wetter wohl langsam aber sicher Einzug halten wird :) Aber da es für mich zum Glück in 9 Wochen schon wieder Sommer wird, heißt es einfach: Augen zu und durch! ;)
Mittwoch, 29. April 2009
Easter Break auf der Südinsel
Jetzt bin ich schon wieder ein ganzes Weilchen fleißig im Labor und versuche zu ignorieren, dass das nasskalte Winter-Palmy-Wetter wohl langsam aber sicher Einzug halten wird :) Aber da es für mich zum Glück in 9 Wochen schon wieder Sommer wird, heißt es einfach: Augen zu und durch! ;)
Dienstag, 7. April 2009
Über den Wolken... - Climbing the summit of Taranaki
Die Standardroute führt auf der Nordseite hoch, aber da es dort bei schönem Wetter zugeht wie zur Rush Hour, haben wir uns für die Route entlang der East Ridge entschieden. Eine wirklich abwechslungsreiche Strecke, die erst entlang eines Ski Fields und dann auf purem Fels nach oben führte. War zwar wie erwartet ziemlich steil, aber da es fast gar kein Geröll gab, ging es doch recht gut und nach vier Stunden waren wir auch schon oben auf dem Sharks Tooth. Von dort konnte man die bunte Meute auf dem Hauptgipfel beobachten, während wir im strahlenden Sonnenschein über den Wolken sitzend unser Lunch genossen haben. Einfach genial!
Nach einem kurzen, aber beängstigendem Abstieg über viele lose Steine in den Krater ging es hoch zum Hauptgipfel – der 360°-Rundblick ist einfach nur unbeschreiblich! Leider hat meine Kamera die meisten meiner Fotos gelöscht, drum müsst ihr mir das einfach mal so glauben... Im Abendlicht ging es dann auf der Südseite über ein riesiges steiles Geröllfeld nach unten zum Fantham's Peak, wo wir in der Syme Hut die Nacht verbringen wollten. Joost und Steve haben das mit dem „Scree-Surfen“ ganz gut hinbekommen, aber ich war dann doch ganz froh, als ich es endlich hinter mir hatte. Alle 10m fast hinzufallen und das Gefühl zu haben, ständig kurz vorm Beine verknoten und Knöchel verknicken zu stehen, ist jetzt nicht sooooo prall...
Am nächsten Morgen war wieder zeitiges Aufstehen angesagt, um einen phantastischen Sonnenaufgang mit Blick auf Mount Ruapehu in der Ferne zu erleben. Ja, und dann auch schon wieder mit ein bisschen Scree-Surfen und einem Stückchen durch den Wald nach unten zurück zum Auto.
Fazit: einer der besten Tracks bisher!
Donnerstag, 26. März 2009
Busy, busy, busy...
Seit der Rückkehr nach Palmy ist bei mir volles Programm: Unter der Woche bin ich fleißig im Labor und arbeite an meinem Projekt und an den Wochenenden war ich bisher immer irgendwo in der Weltgeschichte unterwegs. Immer viel los, kaum zu Hause – aber ich genieße es in vollen Zügen :)
Weekend #1: Cuba Street Carnival in Wellington
Mit einem Kumpel und seinen Mitbewohnern ging es in die Hauptstadt, wo ein riesiges Straßenfestival mit Bands, Künstlern und vielerlei anderem Kram statt fand. Unter anderem haben wir uns das Wellington International Ukulele Orchestra angeschaut, die die Menge wirklich zum Kochen gebracht haben. Schaut mal hier.
Weekend #2: Mangatainoko Hot Pools
Was macht man an einem Wochenende, an welchem für die gesamte Nordinsel Regen angesagt ist? Man fährt in Richtung Norden zum Kaweka Forest Park, überquert einen (fast) reißenden Fluß mit einem Jeep und wandert 2h im strömenden Regen zu einem Hotpool, wo man es sich dann bei Wein, Bier und anderen geheimnisvollen Sachen im wohlig warmen Wasser gut gehen lässt.
Weekend #3: Holdsworth Circuit
Schon lange im Hinterkopf und nun auch endlich in die Tat umgesetzt: der Holdsworth Circuit in den südlichen Tararuas. Am Samstag ging es bei strahlendem Sonnenschein mit Blick über den ganzen Forest Park hoch zur Powell Hut. Dort hatte man nachts das Gefühl, dass es die Hütte gleich wegwehen würde, so windig war es da oben. Am nächsten Tag ging es dann auf die Tops, wo der Wind nicht wirklich weniger wurde und man durchaus Schwierigkeiten haben konnte, nicht ständig zur Seite „geweht“ zu werden. Aber der Teil des durch die Wolken laufens war nach 2,5h schon wieder vorbei und man hatte wieder tolle Blicke mit so manchem Regenbogen.
Weekend #4: Climbing at Whanganui Bay
Nach einer feucht-fröhlichen Cocktail-Party ging dann am Samstag morgen mehr oder weniger munter in Richtung Lake Taupo, wo es an der Whanganui Bay ein recht gutes Klettergebiet gibt. Nach meinen nicht ganz so erfolgreichen Klettereinlagen in den Port Hills bei Christchuch wollte ich mich hier noch mal aufs neue am Fels probieren – was auch ganz gut geklappt hat. Die Ausblicke von oben waren jedenfalls wirklich phantastisch!
Weekend #5: Tararua Southern Crossing
Einer der Klassiker im Tararua Forest Park ist das Southern Crossing, bei welchem man die Tararuas von Kaitike nach Otaki Forks in Ost-West Richtung überquert. Eine ziemliche Strecke, bei der man nach Möglichkeit gutes Wetter haben will: schließlich soll man angeblich sogar Blick bis auf die Südinsel haben. So richtig perfekt schaute es nun nicht aus, aber da das Wetter zum Winter hin nicht wirklich besser wird und auch schon bald keine Sommerzeit mehr ist, haben wir es nun endlich durchgezogen. Samstag morgen um 5:30 Uhr hieß es also aufstehen, um mit Steve, Erich und Joost den östlichen Teil entlang des Merchant Ridge in Angriff zu nehmen. Eine Wanderung durch Wald, bis man Wurzeln und knorrige Bäume nicht mehr sehen konnte, aber den einen oder anderen guten Ausblick auf die Umgebung gab es trotzdem. Wir kamen noch rechtzeitig vor dem Regen an der Alpha Hut an, aber Marco und Melanie, die aus der anderen Richtung kamen, hatten nicht ganz so viel Glück. Sie waren insgesamt 11h in Wolken unterwegs und haben uns da schon so ein bisschen Angst eingejagt. Deswegen war der Start für den nächsten Morgen auch schon für 7:30 Uhr angesetzt. Die ersten 4h bis zur Kime Hut ging es ebenfalls durch dichte Wolken – mit viel Wind, Regen und Schlamm bis zum Umfallen (im wahrsten Sinne des Wortes...). Ich war komplett fertig und durchgefroren als irgendwann die Hütte aus dem Grau auftauchte, so dass ich einfach nur heilfroh war, dass ich mir diverse Klamotten von den anderen ausborgen konnte und langsam wieder auftauen konnte. Für den Rest des Tramps sind die Wolken dann verschwunden und das hat dann für alles davor mehr als entschädigt: man hatte Blick bis zum Meer und konnte dort sogar Kapiti Island sehen. Dank dem ordentlichen Tempo, welches die Jungs vorgelegt haben, waren wir dann sogar schon nach 8,5h am Parkplatz angelangt. Und dann hieß es: Morgen ist endlich wieder Montag - morgen darf ich endlich mal wieder ausschlafen...
Dieses Wochenende werde ich zur Abwechslung wohl mal zu Hause bleiben und mir den Luxus gönnen, am Montag im Labor nicht komisch angeschaut zu werden, weil ich entweder ständig am Beine stretchen bin oder kaum meine Zellen füttern kann, da mir die Pipette fast aus der Hand fällt...
Donnerstag, 19. März 2009
Travers-Sabine Track
Vom Carpark aus ging es erstmal rund 200 Höhenmeter zurück runter zum Lake Rotoiti, an dessen Ufer es dann zum Südende des Sees ging. Von da aus schlängelte sich der Weg durch das reizvolle Travers Valley zur John Tait Hut, wo der erste Tag enden sollte. Dummerweise hatte ich meine Boots in Christchurch reparieren lassen und das extra Leder im Fersenbereich sollte mir gleich am ersten Tag mit einer dicken fetten blutenden Blase einen kleinen Dämpfer versetzten. Ich hatte schon Angst, dass ich den Track deswegen abbrechen müsste, aber dank massenhaft Pflaster wurde es in den nächsten Tagen zum Glück immer besser. Der zweite Tag sollte mich zur Upper Travers Hut führen, welche direkt unterhalb des Travers Sattels liegt und bei der ich es mir mit einer Tasse Tee und einem wunderbaren Blick zurück ins Travers Valley auf der Veranda bequem machen konnte. Nachts gab es Vollmond und besten Sternenhimmel, was mein einziger Hüttengenosse für diese Nacht dazu genutzt hat, gleich ganz draußen zu schlafen. War ja aber auch genial da...
Das Überqueren des Travers Saddles am dritten Tag war eines der Highlights des Tracks: Das Travers Valley auf der einen Seite, Mt. Travers gleich nebenan und das mit Federwolken „dekorierte“ Sabine Valley auf der anderen Seite – geniale Blicke hatte man von da aus. Vom Sattel aus führte ein verdammt steiles Schotterfeld nach unten zum East Sabine River. Die 1000m auf dem rutschigen Gravel hätte ich da nicht hochlaufen wollen... Am vierten Tag ging es dann entlang des Sabine Rivers von der West Sabine zur Sabine Hut, welche direkt am Lake Rotoroa gelegen ist. Wunderbarer Seeblick mit schönem Sonnenuntergang, aber mal wieder viel zu viele Sandflies, um den in Ruhe geniessen zu können.
Für den nächsten Tag gab es zwei verschiedene Möglichkeiten: entweder direkt über die Cedric Route zur Angelus Hut, wo das Schild mit einem Pfeil nach oben (und nicht etwa einfach nach links oder rechts...) schon mal andeutete, dass das nicht wirklich ein Sonntagsspaziergang werden sollte. Ich aber entschied mich für die Weichei-Variante zur Speargrass Hut. Eigentlich wollte ich es für den Tag auch dabei belassen, aber da ich Energie ohne Ende hatte und das Wetter schon viel zu lange viel zu schön war um länger so zu bleiben entschied ich mich dafür, dann gleich noch entlang des Speargrass Creeks hoch zur Angelus Hut zu wandern. Das war dann auch eine gute Entscheidung, denn ich kam gerade noch rechtzeitig an, bevor die Wolken einzogen und man kaum zum anderen Ende des Lake Angelus schauen konnte. Für meinen Geburtstag hatte ich dann eigentlich geplant einen Tagestrip zum Mount Angelus zu machen, aber dank Dauerregen ist daraus dann doch nichts geworden. Etwas schade, aber dank richtig netter Gesellschaft, einem Set Karten und einem Topf Popkorn von der Hüttenwärterin (nach 5 Tagen Couscous, Tuna and Dried Vegetables kommt einem das vor wie im Paradies...) wurde das trotzdem ein fabelhafter Tag.
Glücklicherweise ist der Wolkenhimmel dann am nächsten Tag wieder aufgerissen, so dass ich mit 5 von den Kerlen über die Robert Ridge rauslaufen konnte. Das war auch noch eine ziemliche Aktion, denn einer hatte sich den Knöchel verknackst und ein anderer hatte die Nacht auf dem Plumpsklo verbracht und sich davon noch nicht so wirklich erholt. Aber trotz allem haben wir die Truppe sicher vom Berg runter bekommen, um dann auf dem Parkplatz wieder angekommen noch diverse Tramper wieder zu sehen, die ich während der vergangenen Tage auf dem Track getroffen hatte.
Da kam dann schon so ein bisschen Wehmut auf, den mit dieser Wanderung sollte der Sommer sein Ende nehmen. Am nächsten Tag ging dann meine Fähre zurück nach Wellington, von wo aus es dann wieder nach Hause nach Palmy ging. Ja richtig: nach Hause! Der Sommer und das Reisen waren wirklich fabelhaft - doch jetzt freute ich mich auch wieder riesig auf die kommende Zeit im vertrauten Palmy.
Montag, 23. Februar 2009
Berge ohne Ende
Die erste Woche allein unterwegs sollte ein absolutes Highlight meiner Reise werden. Nachdem Dörthe abgefahren war, habe ich mich auf den Weg nach Wanaka gemacht, wo ich mir nach der Marathon-Tramping-Woche erstmal einen faulen Tag gegönnt habe. Der Sommer hatte so richtig zugeschlagen und bei unbarmherziger Hitze war ich zu nichts anderem fähig als mit einem guten Buch faul am Lake Wanaka zu liegen und abends nochmal schön schwimmen zu gehen. Aber schon am nächsten Tag ging es wieder weiter: Mt. Roy stand auf dem Programm. Der Weg zum Gipfel führte zick-zack-mäßig über Schafweiden nach oben, so dass man während des gesamten Aufstieges den Blick über Lake Wanaka geniessen konnte – der nach und nach immer toller wurde. Von ganz oben hatte man letztendlich einen 360° Rundblick über den gesamten See und die Berge des Aspiring Nationalparkes. Wirklich atemberaubend!
Brewster Hut und Mt. Armstrong
Auf dem Greenstone-Caples Track hatte uns ein Mit-Tramper Fotos von der Brewster Hut gezeigt und als ich die gesehen habe wusste ich sofort: Da muss ich hin! Gesagt, getan. Morgens hab ich noch mein Auto in die Werkstatt geschafft, da es zur WOF (=TÜV) Untersuchung musste und bin dann mit dem Bus in Richtung Fantail Falls am Haast Pass Highway, von wo der Weg aus zur Brewster Hut ging. Und zwar steil nach oben. So um die 1000 Höhenmeter durch dichten Wald über tausendundeine Wurzel mussten bezwungen werden – aber der tolle Ausblick von oben war das mehr als wert. Von der Hütte aus konnte man schon den Brewster Gletscher sehen, zu dem man auch hätte hinwandern können. Ich aber hab mich für den Aufstieg des Mt. Armstrong (2174m) entschieden. Es ging also nochmal so um die 400m nach oben. Die Hütte wurde immer kleiner und der Blick immer genialer. In Worten kann man das immer nicht so wirklich beschreiben. Aber so ganz weit oben zu stehen und den Blick schweifen zu lassen – es gibt nichts schöneres! Oben angekommen kamen dann aber recht fix Wolken auf und Mt. Brewster konnte man schon bald gar nicht mehr sehen, weshalb ich mich dann so schnell wie möglich auf den Weg nach unten gemacht habe. Hatte auf dem Weg nach oben die Rock Cairns irgendwie aus dem Blick verloren und hatte nicht unbedingt vor, den Weg zurück im Nebel zu suchen... Hat aber zum Glück alles geklappt, so dass ich dann noch einen fabelhaften Sonnenuntergang über den Bergen geniessen konnte. Am nächsten Tag wieder ganz unten angekommen haben meine Knie nach den mehr als 2000 Höhenmetern innerhalb von 2 Tagen doch etwas gestreikt, aber was solls – da mussten sie einfach durch... :)
Mt. Cook, Mt. John, Mt. Somers
Entgegen aller Erwartungen hat mein Auto ohne Probleme seinen neuen WOF bekommen, so dass der direkten Fahrt in Richtung Mt. Cook nichts mehr im Wege stand. Während des ersten Tages dort hielt sich der höchste Berg Neuseelands dank ziemlichen Mistwetters noch versteckt, doch nach einer ziemlich stürmischen Nacht, in der ich mich schon ängstlich gefragt habe, warum ich denn mein Zelt unbedingt unter einem Baum aufschlagen musste, waren die Wolken am nächsten Morgen wie fortgeblasen und man hatte freien Blick auf den beeindruckenden Aoraki/Mt. Cook. Jetzt hieß es aber langsam aber sicher Abschied nehmen von den Southern Alps. Vom Mt. John am Lake Tekapo hatte man nochmal einen tollen Blick auf die Alpen (und nachts wohl auch auf den klarsten Sternenhimmel NZ's) und dann machte ich mich langsam aber sicher auf den Weg in das flache Canterbury. Zuvor aber hab ich noch einen Daytrip bei Mt. Sommers gemacht. Eigentlich hatte ich mir dort einen Zweitagescircuit vorgenommen, aber so langsam ging die Reisezeit zu Ende und man musste anfangen zu planen, damit man noch alles geschafft hat, was man sich vorgenommen hatte.
Packhorse Hut
Im krassen Gegensatz zu den vergangen Wochen stand dann meine Wanderung zur Packhorse Hut bei Mt. Herbert und Mt. Bradley auf der Banks Peninsula in der Nähe von Christchurch. Die Gegend ist nahezu unbewaldet und durch die Hitze und Trockenheit des Sommers war alles total ausgetrocknet und am Wegesrand sah man so einige Schaf- und Kuhkadaver liegen. Der Blick über Lyttleton Harbour, die Port Hills und die Canterbury Plains war trotzdem klasse. Nachdem man Mt. Herbert bestiegen hatte, führte der Weg an der Seite von Mt. Bradley entlang zur Packhorse Hut. Dort habe ich zwischendurch mehr als einmal bezweifelt, dass der der richtige Weg gewesen ist, denn der superschmale Weg führte über eine Stunde lang quer durch Gestrüpp. Welches mit seinen verdammt dornigen Zweigen den kompletten Weg mannshoch überwuchert hat... Trotz langer Hosen waren meine Beine danach total zerkratzt und teilweise blutig. Und am nächsten Tag musste ich den selben Weg wieder zurück – da hab ich mich aber drauf gefreut! Zuerst sollte ich aber die Nacht in der historischen Packhorse Hut verbringen; einer gemütlichen Tramperhütte ganz aus Stein, die Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurde. In Anbetracht der Tatsache, dass Häuser hier selten älter als 30 Jahre sind, ist die also wirklich 'alt' gewesen...
Christchurch
Zurück von der Wanderung ging es für einen Tag nach Christchurch, wo ich noch so ein paar organisatorische Sachen für die Uni klären musste und einfach mal wieder etwas Stadtluft geschnuppert habe. Allerdings hatte ich mir die Stadt irgendwie anders vorgestellt; irgendwie war ChCh insgesamt nicht so mein Fall. Danach habe ich mich für einen Tag mit drei Freunden aus Palmy getroffen, die für ein langes Kletterwochenende auf die Südinsel geflogen sind. Mit ihnen ging es dann in die Port Hills, wo ich dann zum ersten Mal nach längerer Zeit wieder am Fels war. Von unten sahen die Klettertouren gar nicht mal so schwer aus, doch als es dann ans Eingemachte ging, sah das dann schon wieder anders aus... Hab mich mitunter doch wie so ein Sack Kartoffeln gefühlt und am nächsten Tag sollte ich vor lauter Muskelkater kaum in der Lage sein, meine Wasserflasche zu öffnen. Hat aber trotz allem eine Menge Spaß gemacht, auch wenn ich das nächste Mal lieber erstmal mit den etwas einfacheren Sachen anfangen werde... :)
Dienstag, 3. Februar 2009
South Coast Track & Mt. Aspiring Nationalpark
Nach den ganzen Auto-Abenteuern war ich einfach nur heilfroh, als ich endlich wieder aus Dunedin verschwinden konnte. Es ging dann in Richtung Catlins, wo ich mich wieder mit Doerthe getroffen hatte, die einen Track auf Stewart Island gemacht hatte. Da muss es wirklich wunderschoen sein und so im Nachhinein bereue ich es so ein bisschen, dass ich mir das habe entgehen lassen. Das kommt aber mit auf meine "Das mach ich bei der naechsten Neuseelandreise"-Liste (die mittlerweile schon ziemlich lang ist...) Die Catlins selber waren jetzt nicht sooo spannend, aber immerhin haben wir dort ein paar der Yellow-Eyed Penguins gesehen. Wirklich drollig, wie die mit der Daemmerung irgendwann aus dem Meer gewatschelt kommen.
Der grosse Traum von Doerthe und mir war es, den Humpridge Track ganz im Sueden von Fjordland zu machen. Aber da das ein privater "Great Walk" ist, bei welchem man fuer die Huetten ziemlich blechen muss und wir uns da auch nicht anders reinmogeln konnten, haben wir alternativ einen Teil des South Coast Track gemacht, der sich mit dem Humpridge Track teilweise deckt. Der Weg nach Port Craig, einer ehemaligen "Timber Town", wo wir im ehemaligen Schulhaus geschlafen haben, war wirklich extrem abwechslungsreich: kleine felsgesaeumte Straende, uriger Regenwald, man hatte alles! Es gibt wirklich nichts besseres, als waehrend der Wanderung, wenn man total durchgeschwitzt ist, kurz ins Meer zu springen! Das einzige Nervige bei sowas ist, dass einen die Sandflies quasi aufgefressen haben, bevor man wieder angezogen ist und sich eine Ladung Bushman (Insektenabwehrmittel, gaaaanz fieses Zeug...)auf Gesicht und Arme geschmiert hat. Fuer alle ohne Sandfly-Erfahrung: Das sind an harmlose Obstfliegen erinnernde Flieglein, die es aber faustdick hinter den Ohren haben. Die Stiche bluten teilweise, krabbeln wie wahnsinnig und gehen auch ewig nicht weg. Muecken im Spreewald sind harmlos dagegen...! Wie oft war ich froh ueber meine dicken Socken, wenn mal wieder an die 30 Sandflies auf einem einzigen Fuss sassen... :)
Aber zurueck zum Southcoast Track: am zweiten Tag ist Doerthe hoch auf das Hump Ridge geklettert, von wo man aus wohl einen genialen Blick ueber Fjordland und das Meer haben soll. Da das eine ziemliche Tour war und meine Knie und Knoechel mal wieder etwas gemuckert haben, bin ich nur zum Percy Burn Viaduct (dem groessten noch stehenden Holzviadukt der Welt) mitgekommen und dann wieder zurueck zu unserem School House. Und da die Welt ja ein Dorf ist, sollte dort fuer diese Nacht noch ein Marburger naechtigen... Ist schon lustig, wenn man sich mal wieder ueber die Neuigkeiten vom Niederweimarer See und Co. austauschen kann :) Am dritten Tag ging es dann wieder zurueck in Richtung Auto, wo wir am Ende noch mal so richtig schoen eingeregnet worden sind. What else do u expect? Aber mit dem Gedanken, dass die heisse Hostel-Dusche nicht mehr weit ist, ertraegt man es doch gleich viel leichter, wenn man nach und nach bis auf die Unterwaesche durchweicht... ;)
Greenstone-Caples Track, Rockburn-Sugarloaf Track
Vom South Coast Track aus ging es erstmal ein ganzes Stueck in Richtung Norden, und zwar nach Queenstown. Ich war zwar vorgewarnt, dass es da vor "Adrealin-Touris" nur so wimmelt, aber der Zivilisationsschock war dann doch recht gross... Die Stadt selber ist wunderschoen gelegen: direkt am Lake Wakatipu und eingerahmt von Bergen, aber nach 2h hatte ich schon mehr als genug und wollte einfach nur noch weg. Deshalb sind wir dann nach Glenorchy gefahren, welches am noerdlichen Endes des selben Sees liegt.
Von hier aus ging es dann am naechsten Tag auf den Greenstone-Caples Track. Und so im Nachhinein kann ich sagen, dass das bisher mein allerliebster Mehrtagestramp war. Im Prinzip fuehrte der Track durch das Caples-Tal, ueber den McKellar Saddle und dann durch das Greenstone-Tal zurueck zum Ausgangspunkt. Zur Abwechslung mal ein Track ohne wirkliche "Hammerabschnitte"; einfach zum Geniessen eben. So ein bisschen hat es von der Landschaft her an Suedtirol errinnert, aber wie auch immer: es war einfach wunderschoen! Hoehepunkt war die letzte Nacht in der Greenstone Hut, von wo aus man einen phantastischen Blick ueber das Greenstone Tal und die Greenstone Schlucht hatte und man nachts mal wieder toll Sterne beobachten konnte. So ganz ohne "Lichtverschmutzung" ist der Sternenhimmel hier einfach ueberwaeltigend!
Weil wir einfach nicht genug vom Trampen kriegen konnten, ging es gleich am naechsten Tag auf den naechsten Tramp: Rockburn-Sugarloaf-Track! Der erse Tag war nicht wirklich lang, so dass wir noch eine ganze Weile faul am Lake Sylvan liegen konnten und uns beim Schmoeckern die Sonne auf den Leib haben scheinen lassen. Der Track selber hatte es allerdings mal wieder in sich: War wohl eher eine Route als ein Track, denn die Marker musste man echt suchen und umgefallene Baeume und Suempfe waren mal wieder reichlich. Und da ich ja auch so ein bisschen das Talent habe, jeden Ast mitzunehmen, den ich finden kann, hab ich mir hier die naechste blutende Wunde geholt. Immerhin nicht ganz so schlimm wie der riesige Bluterguss am linken Oberschenkel vom Greenstone Track, dessen Farbwechsel recht beeindruckend waren. Am besten fand ich die dunkelblaue Variante mit den 3 dicken dunkelvioletten Streifen... ;) Zusammen mit den tausenden Sandly-Stich-Narben und diversen Sonnenbrandraendern macht das meine Stelzen gerade absolut bikinitauglich...
Die Rockburn Hut lag direkt an einem tuerkisen Pool des Rockburn-Flusses mit den Bergen im Hintergrund, einfach traumhaft. Die Huette selber war nicht ganz so der Hit; hat mich eher an einen verfallenen Bunker errinnert... Aber man kann ja nicht immer Glueck mit den Huetten haben. Am naechsten Tag fuehrte der Weg, der nicht viel besser als am Vortag war, Huegel bergauf und bergab zum Sugarloaf-Pass und dann zurueck zum Carpark. Irgendwie war das nicht ganz so mein Tag und als ich dann an einer Stelle, wo der Weg so schlecht war, dass man eine 4m Erdwand hochklettern musste, auch noch ziemlich boese abgerutscht bin, hab ich mich schon gefragt, warum ich mir das eigentlich antue. Aber naja, habs ueberlebt und die naechsten schoenen Tramps haben schon auf mich gewartet :)
Mit diesen Tramps im Mt. Aspiring Nationalpark sollte die gemeinsame Reisezeit mit Doerthe ihren Abschluss gefunden haben. Von nun an sollte sie mit ihren Eltern reisen und fuer mich hiess es, die verbliebenen knapp 3 Wochen so intensiv wie moeglich alleine reisend zu nutzen. Miss you my hut-buddy :)!
Inzwischen bin ich schon seit einer Woche alleine unterwegs und die letzte Woche war einfach phaenomenal. Aber dazu mehr beim naechsten Eintrag...
Euch alles Liebe,
Julchen
(P.S.: hab meine Zusage fuer mein Zimmer fuers nachste Semester bekommen und hab somit auch schon meine neue Adresse. Hat sich allerdings nur die Zimmernummer geaendert: Juliane Neubert, 19 Ruahine Flats, PB 11222, Palmerston North, NZ)
Samstag, 10. Januar 2009
Queen Charlotte Track, Abel Tasman NP und Kepler Track
Mein erstes Ziel auf der Suedinsel war der Queen Charlotte Track. Insgesamt 70km in 4 Tagen inmitten der genialen Landschaft der Malborough Sounds im Nordosten der Suedinsel. Man wurde mit dem Boot zum Beginn des Tracks gefahren (das war an sich schon ein Erlebnis fuer sich!) und hatte dann den Luxus des taeglichen Pack-Transportes von Zeltplatz zu Zeltplatz. Da ich sonst alleine das ganze schwere Zelt haette mitschleppen muessen, war es wirklich angenehm, doch nur mit Daypack zu wandern. Auf dem Boot habe ich dann noch ganz zufaellig Nienke, eine Freundin aus Palmy, und ihre Reisetruppe getroffen - die Welt ist eben doch ein Dorf! Der Weg an sich war einfach nur atemberaubend, da man staendig Ausblick auf die umgebenden Sounds hatte. Gerade am Abend des ersten Tages, als man sich dem Endeavour Inlet genaehert hat und Blick auf den Farbverlauf des Meeres hatte (von rot zu tiefblau, fand ich es einfach klasse. Dummerweise musste ich am naechsten Tag feststellen, dass sich (aus welchen Gruenden auch immer...) die SD-Karte in meiner Kamera in ihre Einzelteile aufgeloest hatte und somit die Bilder von 3 Tagen verloren gegangen sind. Am Abend des zweiten Tages hab ich mehrere Stunden in der Abendsonne auf dem Bootssteg gelegen, dem Wellenrauschen gelauscht und den Wolken beim Ziehen zugeschaut. Das nenn ich mal entspannend :) Der dritte Tag war der atemberaubenste, da man entlang der Ridge gewandert ist und Ausblick sowohl auf den Queen Charlotte Sound, als auch den Pelorus Sound hatte. Am Morgen des vierten Tages sollte es regnen wie verrueckt, aber das sollte mich nicht davon abhalten, in meine Boots zu steigen und mich auf den Weg zu machen. Viele andere Wanderer haben es vorgezogen mit dem Boot wieder zurueck nach Picton gebracht zu werden, so dass ich den Track an diesem Tag ganz fuer mich alleine hatte. Einfach genial, ganz alleine durch den Matsch zu huepfen und die Wolken zu betrachten, die durch die Taeler zogen. Alles in allem waren es 4 wunderschoene Tage mit netten Wanderbekannschaften und tollen Ausblicken.
Bonecarving, Golden Bay und Abel Tasman NP
Von Picton aus ging es dann nach Nelson, wo ich mich mit Julia und Ajit getroffen habe, die erst etwas spaeter auf die Suedinsel uebergesetzt sind. Zusammen haben wir dann einen Bonecarving-Kurs gemacht, was ich mir schon lange vorgenommen hatte. Grundmaterial fuer solche Carvings sind Beef-Oberschenkelknochen-Stuecke, auf die man sein Motiv aufzeichnet und dann mit Laubsaegen und Feilen der Sache Form gibt. Schon erstaunlich, was man da innerhalb kuerzester Zeit machen kann! Hatte mir jedenfalls jede Menge Spass gemacht und ich haette nichts dagegen, sowas nochmal zu machen. Verdammtes Kreativ-Fieber...;)!
Naechstes Ziel war die schoene Golden Bay im Nordwesten der Suedinsel. Auf Empfehlung eines Freundes bin ich zum Whiriaki Beach gefahren, wo man sogar Seals beobachten konnte, die es sich am Strand haben gut gehen lassen. Weihnachten selber sind wir dann ganz spontan in den Abel Tasman NP hineingewandert und haben am Strand von Mutton Cove unser Lager aufgeschlagen. Bei leichtem Nieselregen haben wir unter einem tollen knorrigen Baum Schutz gesucht und unser Weihnachtsessen gekocht (klassisches Trampingdinner: Couscous mit Tuna, aber zur Feier des Tages sogar MIT frischem Gemuese... :) ). Waehrend dieses Abends haben wir sogar einen Regenbogen ueber dem Meer gesehen!
Arthur's Pass und Westcoast
Doerthe hatte die Weihnachtszeit bei ihrer ehemaligen Gastfamilie in Christchurch verbracht und am 28.12. haben wir uns dann im Arthur's Pass NP wiedergetroffen. Dort wollten wir zu viert den Casey-Binser-Saddle-Track machen. Ein eher unaufregender (wo waren denn die ganzen steilen Abschnitte und Rivercrossings...? ;) ), aber trotzdem schoener Tramp bei bestem Sonnenschein. Am zweiten Tag haben wir am Wegesrand den Oberschenkelknochen einer (ehemals) gluecklichen Kiwi-Kuh gefunden. Wenn er denn nicht so schwer gewesen waere, haetten wir den wohl gleich fuer die naechsten Bonecarvings mitgenommen... ;)
Bis Silvester wollte wir in Te Anau sein, so dass wir erstmal zwei entspannte Fahrtage eingelegt haben und entlang der Westcoast, ueber den Haast Pass und durch die einmalige Landschaft um Wanaka und Queenstown in Richtung Sueden gefahren sind. Auf dem Weg haben wir einige Gegenden gesehen, die wir auf jeden Fall spaeter nochmal etwas genauer erkunden wollen...
Fiordland: Kepler Track, Milford Sound, Lake Manapouri
In Te Anau haben wir dann Dave, einen MUAC-Kollegen, getroffen und zu fuenft Silvester verbracht. Da der Verkauf von Raketen an Privatpersonen in NZ untersagt ist war es erstaunlich ruhig, aber so konnte man das oeffentliche Feuerwerk ueber Lake Te Anau umso mehr geniessen. Haben noch ein bisschen zur Liveband im Park getanzt (ab und an brauch man halt doch mal ein bisschen Zivilisation...) und sind dann todmuede zum ersten Mal im neuen Jahr auf unsere Matten gefallen.
Schon im September hatten wir den Kepler Track gebucht und am 2.1. sollte es nach langem Warten endlich soweit sein. Im Fiordland gelegen ist der Track beruehmt-beruechtigt fuer sintflutartige Regenfaelle und das Wetter sollte uns was das angeht nicht enttaeuschen... Bis auf die Haut durchnaesst sind wir am ersten Abend in der Luxmore Hut angekommen und ich hab dann erstmal 2h vor dem Ofen verbracht, um meine Sachen zumindest ein bisschen zu trocknen. Hatte fast was meditatives wie wir da zu sechst um das gute Ding standen und den Raum mit diversen Dueften (Socken haben ein tolles Aroma!) bereicherten... :) Gegend Abend sollte der Regen aber aufgehoert haben und nach und nach konnte man immer mehr von Lake Te Anau und den Murchison Mountains sehen. Einfach absolut unbeschreiblich! Der zweite Tag war der einzige alpine Tag des Tracks. Man ist fast die ganze Zeit auf dem Ridge entlanggewandert und konnte (in gewissen Momenten, wo zauberhafterweise auf einmal die Wolken verschwanden) einen phaenomenalen Blick in die benachbarten Taeler geniessen. Zwischendurch hatten wir auch mal ein bisschen Schneesturm, was schon genial war! Ist nicht eigentlich gerade Sommer in NZ? So bin auch ich zu meinem Januar-Schnee gekommen... :) Die letzten beide Tage war man eigentlich fast die ganze Zeit im beech forest, was mal wieder was anderes war. Aber nach 2 Tagen hatte man da auch genug davon...
Fuer den Tag nach dem Kepler Track hatte ich mir eine Fahrt zum Milford Sound gebucht. Mit dem Bus ging es zum Sound, dort folgte dann eine 2,5h Bootsfahrt und dann ging es wieder zurueck. Es regnete ohne Unterlass (Fiordland, was will man erwarten...) und aus diesem Grund gab es tausendundeinen Wasserfall. Ueberall flossen sie herunter - in einem solchen Ausmass hatte ich das zuvor noch nie gesehen! Vom Fjord selber hatte man deswegen nicht so wirklich viel gesehen, aber allein die Wasserfaelle waren die Fahrt wert. Abends sind Doerthe und ich dann zu einer kleinen Backcountry-Hut gefahren, die einfach toll war: eine kleine 6bunk hut mit offener Feuerstelle und sogar einem Spiegel und Keramiktellern: so einen Luxus kennt man sonst nicht. Und das ganz alleine fuer uns!
Wir wollten von Fiorland noch ein bisschen mehr sehen und haben deshalb noch einen 2-Tagestramp am Lake Manapouri gemacht. Sehr abwechslungsreich, auch wenn uns nachts die Sandflies das Leben zur Hoelle gemacht haben und Doerthe morgens dank eines Stiches am Auge aussah, als haette sie von mir eine Tracht Pruegel bekommen... ;) Ueber Nacht hatte es ziemlich geregnet, so dass der Weg, den man gestern noch mit Hilfe diverser Baumstaemme und Wurzeln halbwegs "unmatschig" ueberstanden hat, sich in einen einzigen See verwandelt hatte. An vollkommen durchnaesste Boots hatte ich mich eigentlich mittlerweile gewoehnt, aber nach der Schlammschlacht hatte ich erstmal genug vom Matsch...
Deswegen hab ich mir jetzt auch erstmal fuer 3 Tage eine Wanderpause genommen und bin nach Dunedin gefahren, waehrend sich Doerthe auf Stewart Island rumtreibt. Auf dem Hinweg hierher war es noch etwas aufregend, weil mein Auto nach und nach immer mehr vibrierte und ich (lebhafte Phantasie sei Dank...) mich schon bei stroemendem Regen gegen den naechsten Baum fahren sah. Ganz so schlimm war es dann doch nicht, aber wenn das Auto mitten auf der Kreuzung nicht mehr weiter will, ist das nicht soooo viel angenehmer... Zum Glueck war der AA (=NZ ADAC) nur 50m entfernt, so das Hilfe schnell geholt war. Die Leute vom AA kennen mich mittlerweile auch schon bestens... :)
Euch allen liebe Gruesse,
Julchen
Edit (6h spaeter): hab ich vorhin geschrieben, dass mich die Leute vom AA mittlerweile kennen? Jetzt kennen sie mich noch ein bisschen besser...! Wollte das schoene Abendwetter nutzen und bin zu einem Lookout mit Blick ueber ganz Dunedin gefahren. Kaum angehalten, qualmte es auf einmal aus dem Motorraum. Mit meinem "Kennerblick" (ich lerne mit jedem Problemchen der guten Karre dazu...) kurz reingeschaut und ein Loch in einem Schlauch gesehen. Naja, AA angerufen und die Wartezeit zusammen mit 2 Kiwi-Opas verbracht, die gerade auf Spaziergang waren. Haben gemeinsam ein bisschen auf Subarus geflucht (NIE, NIE, NIE wieder...!) und sie haben mir noch ein paar Geheimtipps fuer die Umgebung verraten. Kann ich auch gut gebrauchen, denn die Werkstatt, vor der die Karre zusammen mit 4 weiteren Leidensgenossen wartet, macht naemlich erst Montag morgen wieder auf... Wie gut, dass ich mir auch diverse Museen nicht schon heute angeschaut habe. Dann hab ich morgen wenigstens was zu tun. Arrgh...! Aber naja, Augen zu und durch. Immerhin ist er diesmal nicht auf ner Kreuzung, sondern an einem schoenen Lookout, bei tollem Wetter UND mit netter Gesellschaft stehen geblieben. Ich steigere mich... :)